Donnerstag, 23. 02. 2012

TOMATIS - Die Methode

 

Bevor ein Hörtraining (auch Horchtraining, Hörkur oder Horchkur genannt) überhaupt beginnen kann, wird ein Hörtest vorgenommen (Tomatis Listening Test).

Dabei werden sowohl die Luftleitung (mit Kopfhörern) als auch die Knochenleitung (über den Schädelknochen) und die Tonhöhendifferenzierung gemessen.

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Der Hörtest erlaubt einige Rückschlüsse nicht nur über Hörvermögen und Hörverarbeitung, sondern auch über Eigenwahrnehmung, Gleichgewicht und Bewegungskontrolle.

In einem anschließenden Beratungsgespräch werden die Ziele und Möglichkeiten eines Horchtrainings erörtert. Jede(r) Klient(in) bekommt ein speziell auf seine/ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Hörprogramm.

In der Regel besteht ein Hörtraining zunächst aus ca. 10 zweistündigen Sitzungen Montag bis Freitag zwei Wochen hindurch, in denen die Klienten über spezielle Kopfhörer (mit eigener Knochenleitung) Musik hören und dabei spielen, zeichnen, handarbeiten, Puzzles legen oder sogar schlafen können. Die tragbaren Geräte werden programmiert, von den KlientInnen mit nach Hause genommen und am Ende des Hörtrainings wieder zurückgebracht.


Am Ende einer „Hörkur“ steht wieder ein Hörtest, damit die Veränderungen auch in der Hörkurve beobachtet werden können.

Der zweite Abschnitt des Hörtrainings erfolgt nach 4-6 Wochen.

 Ein dritter Teil schließt - wenn notwendig - nach 8-12 Monaten normalerweise das Hörtraining ab.